Geographie, Orte rund um den Nordsee
Card_linksOrte rund um den Nordsee
Die Nordsee hat eine Oberfläche von 580.000qm2 die Maximale Tiefe beträgt 725m und im Durchschnitt ist die Nordsee 95m tief. Das Nordseeklima wird in erster Linie durch den Golfstrom beeinflusst der das Warme Wasser aus dem Golf von Mexiko direkt über den Atlantik in die Nordsee bringt. Das Klima der Nordseeregion ist genau aus diesem Grunde relativ mild im Winter. Die Ostsee ist im Winter kälter bringt es aber im Sommer auf mildere Temperaturen als die Nordsee.

Die Nordsee ist eigentlich ein Teil des Atlantischen Ozeans und unterliegt wie alle Weltmeere den Gezeiten. Dadurch ändert sich der Wasserstand alle 6Std. und 15 Min. Flut ist wenn der Wasserspiegel ansteigt und Ebbe wenn der Wasserspiegel wieder fällt. Ebbe und Flut bilden zusammen die Gezeiten bzw. Tiden. Durch diesen Wechsel ensteht das Wattenmeer. So liegt der mittlere Tidehub (Höhenunterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser) auf Borkum bei 2,19m, in Emden bei 3,00m, in Wilhelmhaven bei 3,68m und in Papenburg bei nur 1,99m.

Eine nachweislich heilende Wirkung haben die vielen Chemischen Stoffe die durch das Zusammenspiel von Ebbe, Flut, Wind und Sturm regelmäßig freigesetzt werden. Die Luft wird ständig mit Sauerstoff und anderen gesunden Stoffen angereichert. Auch die permanente ultraviolette Strahlung führt dazu das regelmäßig Ozon (veredeltes Sauerstoffgas) produziert wird und so eine wohltuende Wirkung auf das Klima und den Menschen hat. Durch diesen natürlichen Ablauf ist es auch kein Wunder das die Meeresluft viel weniger Schadstoffe und Bakterien mit sich trägt.

Die wohl schlimmste Sturmflut gab es im Jahr 1362. Bei dieser schrecklichen Katastrophe kamen mehr als 100.000 Menschen ums leben und es wurden mehr als 30 Dörfer und die Hauptstadt von Alt-Nordstrand von den Fluten verschlungen. Seit der großen Sturmflut von 1962 sind keine Menschen mehr bei einer Sturmflut ums Leben gekommen jedoch ist die Anzahl von Sturmfluten seit dieser Zeit drastisch gestiegen.